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Technik

Fahrzeuge der Löschgruppe Westheim

Löschgruppenfahrzeug LF 8/6                                                    Tragkraftspritzenfahrzeug TSF

 

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Feuerwehreinsatzkleidung

Die Feuerwehreinsatzkleidung schützt den Feuerwehrangehörigen vor äußeren Einflüssen, die ihn im Einsatz oder bei Übungen erwarten. Bestand sie früher meist aus einfacher Baumwolle oder Schurwolle haben sich die Anzüge heute zu modernen und durchdachten Spezialanzügen nach “HuPF“ (Herstellungs- und Prüfungsbeschreibung für eine universelle Feuerwehrschutzkleidung)aus Aramidfasern wie Nomex© oder Kermel© entwickelt.

Die Anzüge bestehen meist aus mehreren verschiedenen Materiallagen die als Flamm- und mechanischer Schutz, Nässesperre und Wärmeisolation dienen. Desweiteren wurden die Anzüge im Laufe der Jahre ergonomischer konfektioniert und mit Reflexmaterial ausgestattet.


Schutzkleidung leicht für Technische Hilfeleistungen aller Art

 

-DIN Feuerwehrhelm mit Helmlampe und Hollandtuch (Schalkragen)

-Feuerwehrjacke nach HuPF Teil 3

-Feuerwehrschutzhandschuhe leicht

-Feuerwehrlatzhose nach HuPF Teil 2

-Feuerwehrstiefel Schutzklasse S 3

 

 

Schutzkleidung schwer für Brandeinsätze ohne Atemschutz

 

-DIN Feuerwehrhelm mit Helmlampe und Hollandtuch (Schalkragen)

-Feuerwehrüberjacke nach HuPF Teil 1 (schwer)

-Feuerwehrsicherheitsgurt mit Feuerwehrbeil

-Feuerwehrschutzhandschuhe aus Nomex oder Elchleder

-Feuerwehrüberhose nach HuPF Teil 4B

-Feuerwehrstiefel Schutzklasse S 3

-2m Funkgerät FuG 11B

 


 

Schutzkleidung für Brandeinsätze/Innenangriff bei denen mit Atemgiften zu rechnen ist.

 

-DIN Feuerwehrhelm mit Helmlampe und Hollandtuch (Schalkragen)

-Flammschutzhaube

-Feuerwehrüberjacke nach HuPF Teil 1 (schwer)

-Feuerwehrsicherheitsgurt mit Feuerwehrbeil

-Feuerwehrschutzhandschuhe aus Nomex oder Elchleder

-Feuerwehrüberhose nach HuPF Teil 4B

-Feuerwehrstiefel Schutzklasse S 3

-2m Funkgerät FuG 11B

-Totmannwarner

-Knickkopflampe an der Jacke oder Pressluftatmer befestigt

-Pressluftatmer mit Atemanschluß (Maske) und Atemschutzholster

Rauch-Box

Rauchgasexplosionen gehören unter Feuerwehren zu den gefürchtetsten Phänomenen bei Brandeinsätzen. Durch die modernen Baustoffe mit immer besseren Dämmeigenschaften und sehr dicht schließende, mehrfachverglaste Fenster kommt es immer häufiger bei Zimmerbränden zu Sauerstoffmangel im Brandraum. Hierdurch entstehen Schwelbrände bei denen die Verbrennung zwar langsamer fortschreitet, aber im Gegensatz zu einem „offenen“ Brand ein gefährliches Gasgemisch entstehen kann.

Öffnet die Feuerwehr jetzt die Tür zum Brandraum, so gelangt Sauerstoff in den Raum und es kommt zur gefürchteten Rauchgasexplosion. Hierbei entwickelt sich eine Flammenwalze mit einer Geschwindigkeit von bis zu 20 m/s und einer Temperatur von 2000–2500 °C. Derartig hohen Temperaturen ist auch die moderne Schutzkleidung der Feuerwehr nicht gewachsen.

Um die Anzeichen für eine bevorstehende Rauchgasexplosion (Backdraft) erkennen zu können, haben Kameraden der Löschgruppe Westheim eine Rauch-Box angefertigt. Mit ihr können Rauchgasphänomene unter verschiedenen Bedingungen simuliert werden. Die Rauch-Box wird auch anderen Feuerwehren zur Ausbildung zur Verfügung gestellt.

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